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Wut

ich lehne dich ab,

für deine Ansichten,

für dein Verhalten,

für deine Übergriffe,

für deinen Machtmissbrauch.

Ich erhebe meinen moralischen Zeigefinger

Ich erhebe mich über dich.

Und setzte dich herab.

Dabei weiß ich wie es sich anfühlt, wenn andere sich über mich erheben.

Wenn andere mich herabsetzen.

Trotzdem kann ich nicht anders.

Ich kann den Menschen in dir nicht sehen.

In kann nicht in Verbindung mit dir sein.

Auch nicht zu meiner eigenen Menschlichkeit.

Ich kann nicht mitfühlend sein.

Nicht mit mir und nicht mit dir.

Ich fühle mich ohnmächtig.

Ich bin wütend.

Und werfe sie auf dich.

Meine ohnmächtige Wut.

Ich hatte sie weit weggepackt.

Durch dein Verhalten kommt alles hoch.

Ich kann sie nicht aushalten.

Ich kann nicht mit ihr sein.

Ich kann sie nicht konstruktiv nutzen.

Es ist zu schmerzhaft.

Deshalb werfe ich sie auf dich.

Schau was du angerichtet hast.

Du bist schuld.

Durch dein Verhalten fühle ich mich jetzt so.

Wegen dir ist der Schmerz jetzt da.

Du hast mich verletzt.

Ich bekämpfe dich.

Ich möchte, dass alle sehen wie schlecht du bist.

Ich bin wütend.

Es lodert in mir.

Dabei richtet sich das Feuer der Wut nicht nur gegen dich.

Ich stehe auch in Flammen.

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