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Ton ab. Kamera ab. Klappe zu: Kopftuchverbot die Nächste!

Noch ein Gesetz

noch ein Urteil.

Alles im Namen von Demokratie,

Gleichberechtigung

und Neutralität.

Es ist angekommen.

Und wisst ihr was?

Das ist ok für mich.

Heute!

Ihr könnt euer Drehbuch schreiben wie ihr möchtet.

Ihr könnt die Rollen verteilen wie es für euch passt.

Ich weiß, dass ihr mir eine bestimmte Rolle zugewiesen habt.

Ich kenne sie.

Doch die Zeiten in denen ich diese Rolle bedient habe, sind vorbei.

Das spüre ich jetzt in meiner ganzen Präsenz.

Es ging nie um mich.

Es ging immer nur um euch.

Genauergenommen um eure Angst.

Ihr könnt Gesetze erlassen und Urteile fällen.

Soviele ihr wollt.

Davon wird die Angst nicht weniger werden.

Solange ihr eure Angst nicht annimmt,

solange bleibt ihr Gefangene.

Gefangene, die andere befreien möchten.

Ich kenne dieses Gefängnis.

Lange genug saß auch ich darin.

Und auch heute finde ich mich immer wieder darin.

Ich muss ganz wach sein.

Ganz bei mir sein,

um es zu bemerken.

Um mich bewusst zu entscheiden, dort nicht zu bleiben.

Das weiß ich heute.

Folgendes würde ich meinem jüngeren Ich gerne sagen:

Du bist wundervoll.

Es hat nichts mit dir zu tun.

Es ist nichts Persönliches.

Höre auf zu kämpfen.

Höre auf Menschen davon überzeugen zu wollen, dass du doch ganz anders bist, als sie denken.

Höre auf diese Menschen verändern zu wollen.

Höre auf es richtig stellen zu wollen.

Du bist nicht dafür hier die Menschen von dir zu überzeugen.

Frage dich lieber, was es mit dir macht?

Diese Gesetzgebung.

Diese mediale Diskussion.

Und stelle dich dem was es mit dir macht.

Stelle dich deiner Wut.

Deiner Angst.

Deiner Ohnmacht.

Und deiner Scham.

Kümmere dich darum, was es in dir auslöst!

Kümmere dich um deinen Schmerz.

Um das Gefühl ausgegrenzt,

bevormundet

und von oben herab behandelt zu werden.

Das ist alleine dein Job.

Kümmere dich um dich!

Lasse ab davon ab, diese Gesellschaft anders haben zu wollen.

Mache dich frei von der Illusion, dass diese Gesellschaft dir irgendetwas geben oder nehmen kann.

Kein Gesetz, kein Urteil ist dazu im Stande.

Und dann mache dir bewusst wer du bist.

Verbinde dich mit einer Kraft in dir, die all die Jahre verdeckt war.

Von den Lügen, die du geglaubt hast.

Von der Lüge, dass sich dein außen verändern muss,

damit du die sein kannst, die du sein möchtest.

Die bist du bereits.

Sie steckt bereits in dir.

Sie ist vielleicht noch nicht sichtbar.

Aber sie ist in dir.

Es ist eine majestätische Kraft.

Finde diese Kraft in dir.

Und dann richte dich aus.

Auf das, was du möchtest.

Auf das, warum du hier bist.

Und dann nimm deinen Platz ein.

Und dann schreibe,

schreibe endlich dein eigenes Drehbuch.

Mit der Haltung einer Königin.

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