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Mein Land

das habe ich vor Jahren verlassen.

Seitdem hatte jeder Zugang zu meinem Land.

Jeder kam und ging, wie er mochte.

Und jeder konnte machen was er wollte.

Es gab keine Regeln.

Es gab keine Grenzen.

Keiner war da, um welche zu setzen.

Ich war auf den Feldern der anderen.

Habe diese bewirtschaftet und Anerkennung erhalten.

Die mich über Wasser hielt.

Nur für kurze Zeit.

Dann musste ich wieder an die Arbeit.

Von weitem sah ich wie schlecht es meinem Land ging.

Dieser Anblick war für mich nur schwer zu ertragen.

Doch das Land auf dem ich gerade bin,

da gehöre ich nicht hin.

Das weiß ich.

Die Früchte dieser Erde sind nicht für mich gemacht

und nicht für mich gedacht.

Die Erkenntnis schmerzt.

Ich lege den Spaten nieder und mach mich auf dem Weg nach Hause.

Dann kümmere ich mich um den Boden.

Aus ihm darf  jetzt wachsen und gedeihen,

das was ich möchte

und das was ich brauche.

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