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Leg den Schleier endlich ab!

R: Bei euch werden doch die Frauen zwangsverheiratet!?

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Ich: *Ich halte inne und atme.*

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R:

Ihr habt es nicht einfach, ihr muslimischen Frauen!

Ihr müsst so einiges ertragen.

Eure Männer sind besonders gewaltbereit!

.

Ich: *Ich atme.*

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R:

Warum trägst du eigentlich dieses Tuch?

Das Kopftuch steht für die Unterdrückung der Frau!

Warum legst du es nicht endlich ab!?

.

Ich: *Ich atme.*

.

R:

Du bist offensichtlich zu schwach und hilflos um daraus zu kommen.

Ich helfe dir!

Ich weiß wie Freiheit geht.

Ich helfe dir dich zu befreien.

Aus deinen kulturellen und religiösen Ketten.

Ich verstehe Dinge, die du noch nicht verstehst.

Ich nehme dich an die Hand.

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Ich: *Ich atme.*

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R: Warum sagst du eigentlich nichts?

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Ich: „Ich habe dazu nichts zu sagen.“

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R: Warum denn nicht?

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Ich: „Es geht hier gar nicht um mich.“

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R: Was meinst du damit?

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Ich: 

„Ich meine, dass du gerade nicht mit mir sprichst.

Wir können gerne miteinander reden, wenn du bereit bist den Schleier abzulegen.“

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R:

Was???

Was für einen Schleier?

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Ich:

„Ich meine den Schleier der zwischen dir und deiner Liebe steht.

Dann wirst du in der Lage sein mich zu sehen.“

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R: Aha.

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Ich: 

“ Solange du dazu nicht bereit bist, hänge ich dir ein Tuch hierhin.

Es ist eines von meinen vielen schönen Tüchern, die ich habe.

Ich breite es hier aus.

Darauf kannst du dann deinen Film schauen.

In diesem Film spiele ich keine Rolle mehr.

Ich gehe jetzt und kümmere mich um das was zwischen mir und meiner Liebe steht.

Um das was sich während der Begegnung mit dir in mir gezeigt hat.

Das darf jetzt heilen.

Danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast.

Und vielleicht sehen wir uns wieder.

In Liebe, vielleicht.“

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2 Kommentare

  1. says:

    Wow, ein sehr schöner Beitrag liebe Amal. Und das Bild von deinem Sohn ist echt klasse.
    Liebe Grüße, Marc

    1. Amal says:

      Danke dir lieber Marc.

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